Matsch, grauer Himmel und trotzdem volle Energie – unser Crosslauf 2026
Der Himmel grau, der Boden nass und das Wetter eher von der Sorte, bei der man sich normalerweise lieber noch einmal umdreht und die Jacke etwas höher zieht. Für unsere Schülerinnen und Schüler hieß es am Freitag, dem 25. September, trotzdem: Laufschuhe schnüren, an die Startlinie und los!
Unser traditioneller Herbst-Crosslauf führte auch in diesem Jahr alle Klassenstufen unserer Grundschule auf die Strecke. Und diesmal machte das Wetter seinem Namen alle Ehre: feuchter Untergrund, grauer Himmel und echtes Crosslaufwetter statt spätsommerlicher Bedingungen.
Damit die Herausforderung zum Alter der Kinder passte, gingen unsere Schülerinnen und Schüler auf drei unterschiedlichen Strecken an den Start. Die Klassen 1 und 2 absolvierten eine rund 520 Meter lange Runde. Für die Klassen 3 und 4 warteten bereits etwa 750 Meter. Unsere ältesten Läuferinnen und Läufer aus den Klassen 5 und 6 mussten auf der längsten Strecke knapp einen Kilometer beziehungsweise rund 970 Meter bewältigen.
Dabei zeigte sich schnell: Ein Crosslauf besteht eben nicht nur daraus, möglichst schnell von A nach B zu kommen. Auf dem feuchten und teilweise rutschigen Untergrund waren auch Konzentration, eine vernünftige Krafteinteilung und Durchhaltevermögen gefragt.
Gerade unsere jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten dabei erleben, dass 520 Meter plötzlich ziemlich lang werden können, wenn die Strecke nicht über eine ebene Laufbahn führt. Bei den Klassen 3 und 4 wurde die Herausforderung mit 750 Metern schon deutlich größer, während unsere Fünft- und Sechstklässler auf ihrer fast einen Kilometer langen Runde ihre Ausdauer unter Beweis stellen mussten.
Und trotz des Schmuddelwetters wurde gelaufen, angefeuert und bis zum Ziel gekämpft. Manche Kinder hatten die vorderen Plätze im Blick, andere wollten ihre eigene Leistung verbessern oder die Strecke ohne Unterbrechung bewältigen. Genau das gehört zu unserem Crosslauf: Nicht für jedes Kind sieht ein persönlicher Erfolg gleich aus.
Besonders schön war deshalb nicht nur der sportliche Ehrgeiz, sondern auch die gegenseitige Unterstützung. Entlang der Strecke wurde angefeuert, mitgefiebert und nach dem Zieleinlauf erst einmal durchgeatmet.
Vielleicht passte das Wetter am Ende sogar besser zu diesem Tag als strahlender Sonnenschein. Ein Crosslauf darf schließlich ruhig ein wenig nach Crosslauf aussehen. Und spätestens an den Schuhen war nach dem Lauf bei dem einen oder anderen deutlich zu erkennen, dass hier nicht auf einer trockenen Tartanbahn gelaufen wurde.
Unser Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, die sich der Herausforderung gestellt haben, sowie allen Kolleginnen und Kollegen und Helfenden, die den Crosslauf vorbereitet, begleitet und für einen sicheren Ablauf gesorgt haben.
Am Ende blieben müde Beine, nasse Sachen, vermutlich einige ordentlich verschmutzte Schuhe – und vor allem das gute Gefühl, trotz der Bedingungen gemeinsam durchgezogen zu haben.
Herzlichen Glückwunsch an alle Läuferinnen und Läufer zu ihrer Leistung!



