Pädagogisches Ganztagskonzept - Kapitel 04

Zeitliche Gestaltung und Planung

Verlässlichkeit entsteht durch klare Zeitfenster und abgestimmte Verantwortlichkeiten. Schule und Hort übernehmen je nach Tagesphase unterschiedliche Aufgaben und gestalten Übergänge gemeinsam.

Frühhort

Vor dem offenen Beginn liegt die Verantwortung beim Hort.

Schulvormittag

Unterricht und schulische Angebote werden durch die Schule verantwortet.

Übergänge

Mittagsband und Lernzeiten werden abgestimmt gestaltet.

Nach 13:40

Hort und ergänzende schulische Angebote greifen ineinander.

01

Verantwortlichkeiten transparent organisieren

Für jede Phase des Tages muss klar sein, wer die pädagogische Verantwortung trägt. Gerade an Übergängen zwischen Unterricht, Mittagsband, Lernzeit, Hort und Arbeitsgemeinschaften sind verlässliche Absprachen entscheidend.

  • Frühhort: Verantwortung des Hortes
  • offener Beginn: abgestimmter Übergang zwischen Hort und Schule
  • Unterrichtsblöcke: schulische Verantwortung
  • Mittagsband und Lernzeiten: je nach Jahrgang gemeinsame beziehungsweise abgestimmte Verantwortung
  • Nachmittagsangebote: Verantwortung entsprechend dem jeweiligen Angebot
02

Pausen und Wechsel mitdenken

Kurze Raumwechsel oder organisatorische Übergänge können den Beginn einzelner Pausen geringfügig verschieben. Entscheidend bleibt eine verlässliche Grundstruktur, die den Kindern Orientierung gibt und gleichzeitig praktikable Übergänge ermöglicht.

  • ausreichend Zeit für Raumwechsel
  • Pausen als echte Erholungsphasen
  • klare Treffpunkte und Übergaben
  • Information bei abweichenden Abläufen
03

Planung ist mehr als ein Stundenplan

Die zeitliche Planung berücksichtigt Unterricht, Betreuung, Essen, Bewegung, individuelle Lernzeit, Arbeitsgemeinschaften und die Verfügbarkeit von Räumen und Personal. Änderungen werden zwischen den beteiligten Bereichen abgestimmt.

  • Stunden- und Raumplanung
  • Personal- und Aufsichtsplanung
  • Mittagessen und Bewegung
  • AGs und offene Angebote